Ein kurzer Eintrag in dem wenig passiert

Wir sind vor Anker bei den Illetes Inseln, kleinen Steinhäufen in der Nähe von Palma de Mallorca. Hier machen wir genau das Kontrastprogramm zu den letzten beiden Wochen auf Mallorca, nämlich nicht viel. In den drei Tagen seit wir hier sind, sind wir nicht ein einziges Mal an Land gepaddelt, sondern haben in erster Linie das Bordleben genossen, viel gebadet und geschnorchelt und in den Tag gelebt. Und wir haben ein paar Kleinigkeiten an Bord gearbeitet, wie z.B. unsere neue Badeleiter am Heck montiert.

Die Ankerbucht Illetes ist sehr schön, allerdings ist tagsüber auch ganz gut was los, denn von Palma und den umliegenden Häfen kommen einige Tagesausflügler hier her. Erst am Abend hat man die Bucht dann wieder relativ für sich alleine und teilt sie lediglich mit ein paar anderen Seglern. Das Wasser ist glasklar und unter der aracanga tummeln sich hunderte von Fischen und gegen Abend werden auch ein paar Quallen in die Bucht gespült, die allerdings genauso harmlos sind wie ihr Name: Spiegeleiquallen.

Morgen soll der Wind langsam drehen und ab übermorgen relativ konstant aus Ost wehen, was wir ausnutzen möchten um ein paar Meilen nach westen zu segeln. Wir haben Cartagena an der spanischen Südküste angepeilt, 200 Seemeilen entfernt, aber je nachdem wie es läuft segeln wir vielleicht auch noch ein paar Meilen weiter bis Almeria oder Malaga. Die aracanga ist abfahrtsbereit, das Beiboot zusammengerollt in der Backskiste und die Schnorchelsachen wieder verstaut, so dass es morgen nach dem Frühstück losgehen kann. Wir melden uns dann wieder vom spanischen Festland.

Und jetzt wird es langsam Zeit für einen Sundowner. Viele Grüße von Bord von Riki und Martin

 

 

Hier könnt Ihr unseren Blog als monatlichen E-Mail-Newsletter abonnieren.

–> Kaffeekasse <–

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.