Endspurt zum Ersten

Es ist so weit – wir sind mittendrin in der heißen Endspurtphase und letzte Vorbereitungen laufen. Mittlerweile arbeiten wir nicht mehr einfach nur To-Do-Listen ab sondern hinter jedem Punkt steht ein Datum, bis wann er spätestens erledigt sein sollte. Nicht, dass der LKW Ende diesen Monats kommt aber der Lack und das Unterwasserschiff noch nicht ausgehärtet sind.

… aber dieses Mal darf es der Zahnarzt machen 😉

Seit Sonntag Abend sind wir für eine Woche zu Hause in Landsberg, um hier noch einige Termine wahrzunehmen:

  • Letzte Impfungen (Cholera und Typhus sind noch offen und bei Riki noch die dritte Hepatitis-Impfung)
  • eine letzte Inspektion fürs Auto bevor es an Rikis größten kleinen Bruder gegeben wird
  • Zahnarzt (Im Moment sehe ich aus wie ein echter Pirat. Endlich bekommt der Zahn, der schon letzte Weltumsegelung rausgefallen ist, eine richtige Krone)
  • verschiedene Geburtstagsfeiern
  • Beschriftung fürs Boot bei Salmeri in Landsberg anfertigen lassen
  • und natürlich packen, packen, packen…

Auf der aracanga sind wir einigermaßen gut voran gekommen letzte Woche. Es ist ein ziemlicher Luxus, wenn man eine komplette Bootslagerhalle zur Verfügung hat und es hat auch nicht lange gedauert, bis wir fast die komplette Halle in Beschlag genommen haben. Hier wird ein Tisch zum lackieren aufgebaut, hier eine Werkbank, hier und dort Zeug gelagert und der Trailer nebenan wird als Sitzgelegenheit zum Mittagessen genutzt. Noch einmal so richtig ausbreiten bevor wir uns dann auf 9×3 Meter beschränken müssen. Eigentlich wollten wir am Samstag noch das komplette TBS an Deck verlegen, haben aber nur gut die Hälfte geschafft. Blöderweise haben wir den Kleber in schwarz statt weiß gekauft und es sieht einfach nicht gut aus, wenn überall ein schwarzer Rand zu sehen ist. Also haben wir zuerst den Kleber umgetauscht und somit muss die andere Hälfte TBS wohl auf kommende Woche warten. Ansonsten hatten wir wie immer auch noch viele Kleinigkeiten zu tun: Haltebolzen für die Opferanoden am Kiel anbringen, die Dichtungsfuge zwischen Rumpf und Kiel erneuern, ein Amperemeter als Ladekontrolle fürs Solarpanel anschließen, die Badeplattform befestigen, usw.

Auch im Kopf sind wir in der heißen Phase angekommen. Schaffen wir es, alles rechtzeitig fertig zu bekommen, welche Arbeiten können wir noch unterwegs erledigen? Haben wir nichts wichtiges vergessen? Wann ist noch Zeit für eine Abschiedsparty? Genau das was wir nicht wollten – aber langsam und schleichend macht sich doch ein wenig Stress bemerkbar. Und dann fällt unser geplanter Abfahrtstermin auch noch auf das Endspiel der Fußball-WM. Und da die das Endspiel wegen uns wohl nicht verschieben werden und wir niemanden in einen Gewissenskonflikt bringen wollen – Winken oder WM – müssen wir unseren Termin wohl um ein, zwei Tage verschieben. 

Viele liebe Grüße von Riki und Martin

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