Unsere Reisekrankenversicherung – hoffentlich umsonst investiertes Geld

Ein nächster Punkt kann von der To-Do-Liste abgestrichen werden: Die Krankenversicherung. Nach einiger Recherche haben wir uns für die Auslandsreisekrankenversicherung von STA Travel entschieden. Diese kostet pro Person und Monat 35 Euro und kann für bis zu fünf Jahre abgeschlossen werden. Warum wir uns für diese Versicherung entschieden haben: Wir haben niemanden sonst gefunden, der einen so langen Zeitraum einigermaßen erschwinglich versichert, das Preis-Leistungs-Verhältnis erschien uns ziemlich fair und es sind sogar kurze „Heimaturlaube“ in Deutschland mitversichert. Einziger Haken an der Sache: Die komplette Summe ist vorab fällig. Das sind bei zwei Personen und fünf Jahren 4.200 Euro. Puh. Das ist etwas mehr als die Hälfte von dem, was unser Boot gekostet hat und seit dem Bootskauf der größte Brocken. Aber wenn man bedenkt, dass wir uns bis Sommer 2023 (hoffentlich) nicht mehr mit dem Thema Krankenversicherung beschäftigen müssen, dann geht das in Ordnung. Und sollten wir nicht den kompletten Zeitraum in Anspruch nehmen, bekommen wir den Rest wieder zurück erstattet. Schon irgendwie ironisch, dass man am meisten Geld ausgibt für Dinge, die man gar nicht in Anspruch nehmen möchte: Krankenversicherung, EPIRB, Rettungsinsel, Automatikwesten, Seenotraketen… alles Dinge, die wir zwar gekauft, aber hoffentlich nie gebrauchen werden.

Und noch einen anderen Punkt haben wir erledigt: Aus einer Standard-180er-Matratze ist eine maßgeschneiderte Matratze für unsere Vorschiffskabine geworden. Mit dem längsten und schärfsten Küchenmesser bewaffnet ließ sich der Schaumkern der Matratze relativ problemlos in die neue Form schneiden. Riki hat sich dann den Matratzenüberzug an der Nähmaschine vorgenommen, aus einem Viereck ein Dreieck gebastelt und – tada: Die aracanga hat eine wunderbare, maßangepasste Matratze für einen hoffentlich erholsamen Schlaf zwischen den Nachtwachen. Und wo die Nähmaschinen schon einmal warm gelaufen sind wurden auch die Vorhänge fürs Boot gleich durchgejagt und fertig gemacht.

Über Ostern werden wir wieder ins Winterlager fahren und unsere aracanga besuchen. die restliche Verkabelung, das Regal in der Bugkabine, die Dichtungen für die Backskisten und, falls wir dazu kommen, der Decksbelag stehen auf dem Zettel.

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Ein Kommentar

  1. Hallo Martin Hallo Riki!
    Ist ja alles Aufregend. Würden gerne wieder mit ins Boot genommen werden und durch Euch wieder ein Stück Welt kennenlernen und versprechen auch Euch mit unseren Komentare zu nerven die Buschis

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