Pantry, Bad und Wassertank!

 

Drei große Baustellen sind weitgehend abgeschlossen, die Bootsrenovierung geht voran: Unsere ara hat eine neue Pantry bekommen (naja, nicht ganz neu aber renoviert und zum Teil neu gebaut), ein neues Bad und einen ersten Frischwassertank. Eins nach dem Anderen, zuerst die Pantry: die Unterschränke wurden ausgebaut und zu uns nach Hause in die Werkstatt genommen, angeschliffen und in der Lieblingsfarbe gelb lackiert, dass auch etwas Farbe unter Deck kommt. Obendrauf eine Buchenplatte mit Ausschnitt für ein kleines Spülbecken und zwei Wasserhähne, einen für Salzwasser von außenbords und einen für Süßwasser aus dem noch zu installierenden Wassertank. Dann noch einen Spirituskocher „Origo 3000“, den wir für 60 Euro gebraucht im Internet gekauft haben mit kardanischer Aufhängung obendrauf und fertig ist die neue Pantry. Eine Sorge beim Kauf war, dass die Pantry für unser Vorhaben viel zu klein und eng ist. Aber durch den nach hinten versetzten Herd bietet sich davor noch eine akzeptable Arbeitsfläche, also Platz sollte genug vorhanden sein.

Im Vorschiff, zwischen Salon und Bugkabine haben wir an Steuerbord einen kleinen Raum fürs Bad. Bisher war dort ein relativ einfach zusammengezimmertes Fichtenregal und eine Plastikschüssel als Waschbecken drin. Raus damit, aus der restlichen Arbeitsplatte entsteht ein Waschtisch und aus einer Salatschüssel aus Südafrika, die von der Ivalu-Weltumsegelung übrig ist, wird ein Waschbecken. Zwei Schiebetüren drunter, etwas Lack und Holzöl drauf, und wir haben ein neues Bad. Die Toilette haben wir, genau wie den Kocher, auf eBay Kleinenzeigen gekauft. Wir freuen uns schon, sie einmal bei Wind und Wellen einzuweihen ;-). Jetzt fehlen noch die Borddurchlässe und Seeventile für Zu- und Abläufe, aber die kommen erst nach der kommenden Segelsaison im Herbst wenn das Boot wieder auf dem Trockenen steht. Diesen Sommer haben wir vor, das Boot etwas auf dem Bodensee zu testen und dort sind Seeventile verboten.

Und als drittes hat unsere ara jetzt auch einen Wassertank und eine Frischwasserversorgung. Aber nicht irgendeinen Tank aus dem Yachtzubehör, das wäre ja viel zu langweilig. Nein,  ein wunderschönes Mostfass der Marke Speidel. Das war sowohl günstiger als auch deutlich besser verarbeitet als die PE Wassertanks, die wir sonst so gefunden haben. Außerdem haben die Maße perfekt gestimmt und noch dazu hat es ein richtig großes und komfortables Inspektionsluk. Die untere Öffnung des Fasses haben wir geschlossen und die Wasserabnahme über ein Edelstahlrohr von oben geregelt. Und der ursprünglich Zapfhahn sitzt jetzt oben auf dem Fass als Entlüftung aufgeschraubt.

So weit, so gut. So schnell wie hier beschrieben gingen die ganzen Arbeiten natürlich nicht, da hängen durchaus einige Stunden Arbeit und der ein- oder andere Fluch drin. Aber das Ergebnis zählt und wir finden´s schön.

Vorfreudige Grüße von Riki und Martin

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