aracanga family and friends

Wie der Titel des Blogeintrages schon sagt hatten wir viel Besuch hier auf Mallorca. Die Insel ist gut zu erreichen, die Flüge sind bezahlbar und Mallorca ist wunderschön und viel besser als sein Ruf. 

Den großen Teil unserer Zeit hier haben wir auf der Nordseite der Insel verbracht, in der Ankerbucht von Port de Soller. Das hatte für uns den großen Vorteil, dass unsere Freunde Katalin, Noah, Dora und Jordi relativ in der Nähe waren und Babsi, Paul, Ronja und Samuel (Schwester, Schwager, Nichte und Neffe) sogar das Hotel wechseln und in unsere direkte Nachbarschaft ziehen konnten. Und damit nicht genug an Besuch, die Sofie (Pauls Schwester und eine gute Freundin) hat sich kurzerhand noch angekündigt und ein paar Tage an Bord einquartiert. 

In Port de Soller haben wir das volle Urlaubsprogramm gemacht: Tagsüber am Strand, planschen und schwimmen mit den Kids, nur unterbrochen von der ein- oder anderen Kaffeepause auf der belebten Strandpromenade. Abends saßen wir dann an Bord der aracanga oder auf der riesigen Dachterrasse bei einem Glas Wein zusammen und haben es genossen, nochmal richtig viel Zeit zusammen zu verbringen. Wer weiß, wann und wo wir uns nächstes Mal sehen. 

Samuel hat bei uns auf der aracanga übernachtet, stundenlang von Bord aus Fische gefüttert und geangelt und sich dort richtig wohl gefühlt. Aber das Highlight für ihn an Bord war unser Bad: „Boah, Ihr habt sogar ein Kinderklo!“ Tja, kleines Boot, kleines Bad, kleine Toilette. 

Nicht genug des Besuchs: Franz, ein alter Schulfreund, und seine Freundin Annika waren auch hier auf der Insel und ebenso die komplette Belegschaft der Firma Profihost, bei denen nicht nur unser ahoi.blog sein virtuelles Zuhause hat, sondern die auch gleich noch die Kosten für unser Satellitentelefon übernehmen und uns in Palma de Mallorca zum Abendessen eingeladen haben. 

Also Kurs Palma. Von Port de Soller nach Palma sind es gut 50 Seemeilen, die wir in zwei Etappen aufgeteilt haben. Am ersten Tag ging es mit Babsi, Paul, Sofie und Samuel bei wenig Wind bis nach St. Elm an der Westküste Palmas. Da die Bucht dort sehr voll war, haben wir uns an eine Boje gehangen anstatt zu ankern. Der nette Herr mit Schlauchboot und Rechnungsblock wollte uns dann für die eine Nacht an der Boje gleich 30 Euro abknüpfen und auf unsere Reaktion hin, dass wir die Boje nicht kaufen sondern nur eine Nacht nutzen möchten haben wir die aracanga kurzerhand etwas schrumpfen lassen und uns dann auf 7,99 Meter Bootslänge und 12 Euro für die Nacht geeinigt… St. Elm ist eine wunderschöne Ankerbucht hinter einer kleinen Insel und das glasklare Wasser entschädigt für die fette Hotelanlage am Strand. Hier haben wir uns mit Franz und Annika zum essen getroffen und einen entspannten, schönen Abend gemeinsam verbracht.

Am nächsten Tag war früh aufstehen angesagt, da Sofie um 14 Uhr am Flughafen sein musste. Also ging es um 6 Uhr los in Richtung Palma, an Bord Sofie und wir. Glücklicherweise haben wir nach einer etwas schaukeligen Fahrt mit wunderschönem Sonnenaufgang einen Platz im überfüllten Yachthafen von Palma, dem traditionsreichen „Real Club Nautico“ bekommen. Dort war dann wieder einmal Abschied nehmen angesagt und Sofie hat sich gleich weiter auf den Weg zum Flieger gemacht.

Am Nachmittag kamen dann Tamara und Henning von Profihost an Bord, um ein kleines Interview mit uns zu machen und unser Boot anzuschauen. Die Beiden haben uns dann gleich mitgenommen zum nur hundert Meter entfernten Restaurant „Café Pesquero“, wo der Rest der Profihostmannschaft versammelt war, 34 Leute. Das ganze Menü zu beschreiben würde einen eigenen Blogartikel füllen, jedenfalls ist eine Vorspeise auf die Nächste gefolgt, verschiedene Hauptspeisen bis hin zu Kuchen, Nachspeise, Espresso und dem Vorsatz, die nächste Woche zu fasten. Vielen Dank für alles, liebes Profihost-Team, es war ein mega schöner Abend und sehr cool, Euch alle in live kennenzulernen! Nach dem Essen dann die Ansage von Henning: Draußen warten zwei Busse, einer fährt zur Finca und der Zweite an den Ballermann… naja, man muss alles mal ausprobieren und wir sind in den zweiten Bus eingestiegen. Gegen 1 Uhr waren wir zurück an Bord, eine Erfahrung reicher… 

Wir waren noch zwei weitere Nächte hier in Palma, haben Franz und Annika noch einmal getroffen und verabschiedet und natürlich noch Zeit mit der Family verbracht, die extra noch einmal das Hotel gewechselt haben und die letzte Nacht in Palma, mal wieder in der direkten Nachbarschaft, übernachtet haben. Aber auch hier war Abschied nehmen angesagt und für uns ist es an der Zeit, heute aus Stadt und Hafen zu flüchten, uns eine schöne Ankerbucht in der Nähe zu suchen und das Wetter für die nächste Überfahrt zu beobachten.

Schön war’s, auch etwas stressig mit so viel Besuch in so kurzer Zeit, aber vor Allem sehr, sehr schön!

Viele liebe Grüße aus Palma, Riki und Martin


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